Eröffnungsrede zum 2. Bürgerschutz-Tag
Deul Norbert Ich darf Sie alle auf das Herzlichste begrüßen und mich bei Ihnen vorstellen:
Ich heiße Norbert Deul, komme aus Bayern, richtig aus Mittelfranken und dort aus Pommelsbrunn bei Nürnberg. Vor fast 50 Jahren habe ich hier in Berlin gewohnt, genau in der Oranienstraße, direkt neben dem damals noch vorhandenen Check-Point-Charly. Mein erstes Kind wurde hier in Berlin geboren. Ich bin Vorstand der Schutzgemeinschaft für Wohnungseigentümer u. Mieter und der Organisator des heutigen “Bürgerschutz-Tages“.
Beschwerden und Kritik sind an mich zu richten.

Begrüßen darf ich ebenso herzlich alle Referenten, die ich kurz vorstellen darf:
  • Alexandra Thein, Mitglied des Europa-Parlaments, Vorsitzende der Berliner FDP
  • Lothar Blaschke, Vorstandsmitglied vom Verband der Grundstücknutzer
  • Heinrich Duepmann, Vorstand vom Stromverbraucherschutz-NAEB e.V.
  • Dipl.-Ing. Michael Limburg, Vizepräsident des Europäischen Instituts für Klima und Energie e.V.
  • Dipl.-Ing. Konrad Fischer, der gefürchteste und bekannteste Dämmkritiker in Deutschland, Österreich und Oberitalien
  • Dipl.-Ing. Matthias G. Bumann, Bauingenieur Berlin
  • Horst Trieflinger, Vorstand des Vereins gegen Rechtsmissbrauch e.V., Frankfurt
  • Klaus Ermecke, Geschäftsführer der KE-Research aus München
Begrüßen darf ich auch die weiteren Teilnehmer an Diskussionen
  • Prof. Dr.-Ing. Claus Meier (Autor vieler Baufachbücher, u.a. “Richtig Bauen“),
  • Burghard Reimer (Mitverfasser der kritischen Info-Schrift zur Energiewende, die Sie heute erhalten haben) und
  • Dipl.-Ing. (FH) Christoph Schwan, (Architekt Berlin).
Bedanken darf ich mich ebenso beim URANIA e.V.
der uns den Kleist-Saal zur Veranstaltung übergeben hat und bei Frau Stefanie Wagner, der Leiterin der Gastveranstaltungen und Ihren Mitarbeitern für die Vororganisation.
Und bedanken darf ich mich bei den Ausstellern im Vorraum.
Um was geht es heute?
Kleist galt als ein Aufklärer seiner Zeit (Brockhaus). Wir sind also im richtigen Saal!
Denn beim heutigen 2. Bürgerschutz-Tag geht es ebenfalls um Aufklärung.
Der 1. Bürgerschutz-Tag fand im letzten Jahr in Nürnberg statt - damals mein Heimspiel vor feindlichen Medien, denen die Aufklärung des Bürgers ein Dorn im Auge war. Mir geht es trotzdem um den Schutz des Bürgers - zurecht also um einen “Bürgerschutz-Tag”
Schutz vor was?

Unser Zeichner hat auf unseren Eingangsschildern zusammengefasst, was den Bürger belastet:
Immer neue § § § und daraus folgend € € € € € und nochmals €, die Sie, Sie alle aufbringen müssen - oft aus fragwürdigen Gründen.

Sie sollen darüber aufgeklärt, was heute in den meisten Medien verschwiegen wird - Ausnahmen ausgenommen (einige TV-Sender, darunter der rbb, die “Welt“, “Guter Rat”, “Wirtschaftswoche“, “Capital”, „Berliner Kurier, teilweise die „FAS“). Das war’s dann schon aus meiner Sicht.

Wie kam es zum 1. Bürgerschutz-Tag?
Ich wollte zunächst eine Pro- und Kontra-Diskussion zur Energiewende organisieren.
Ziel: bürgerverträgliche Lösungen.
Alle möglichen Partner, die ich angesprochen und angeschrieben hatte, die die Pro-Seite der Wende vertreten sollten, haben aus meiner Sicht gekniffen:
  • alle Parteien, besonders die Grünen, mit denen ich intensiv gesprochen hatte -
  • außer der FDP, die hatte ein Mitwirken zugesagt hat.
    (es darf an dieser Stelle geklatscht werden).
Und da die Pro-Partner damals mutmaßlich keine Schneid hatten, sich mit unseren Referenten zu messen, wurde aus der Idee der
“Bürgerschutz-Tag“,
also eine reine Aufklärung über heutige Fehlentwicklungen für den Bürger und über die Profiteure. Ferner wurde der Themenkreis erweitert.
Bitte honorieren Sie dabei, dass alle Referenten zu Ihnen ohne jegliches Honorar gekommen sind und keine geschäftlichen Interessen verfolgt werden, wie es auf den üblichen Veranstaltungen zur Energiewende, Bauen und Sanieren der Fall ist - unter anderem beginnt ja am Montag solch eine Veranstaltung in Berlin. Die Aussteller auf dieser Berliner Veranstaltung wollen Ihr Geld.
Es geht zwar auch heute um Ihr Geld.
Das sollen Sie aber bei uns behalten und sinnvoll verwenden.
Was ist noch wichtig:
  • Auf Sie wartet ein spannendes Informationsprogramm und
  • beteiligen sich an der Diskussion, es ist Ihr Tag!
  • Denn ich will unseren Politikern nach der Veranstaltung mitteilen, was Sie denken, wünschen und Ihnen am Herzen liegt.
  • Wir vergessen nicht, dass dieser Tag Aufklärung bringen soll.
  • Es geht um Meinungen und keine Diktate, die es immer mehr gibt.
  • Es geht um die Sache und nicht um Personen. Also greifen Sie nicht Personen an, sondern die Sache, wenn Sie anderer Meinung sind - dieses Recht der anderen Meinung achten wir.
  • Jeder der Besucher hat eine 32-seitige kostenlose kritische Infoschrift zur Energiewende erhalten. Studieren Sie diese zuhause in Ruhe und in Teilabschnitten. Dann werden Sie begreifen, wie Sie bisher fehlinformiert wurden und warum solch ein Tag wie heute für den Bürger unerlässlich geworden ist.
  • Wer keine Info-Schrift mehr erhalten konnte, erhält diese nachgesandt, wenn er seine Post-/E-Mail-Adresse abgibt.
Damit ist die Aufklärung eröffnet!

Wie im Programm angekündigt widmet sich der Teil 1 einem Fakten-Check:
Kann Wohnen in Berlin bezahlbar bleiben?
Diesen Teil begleiten Lothar Blaschke und ich.
Weil ich der wesentlich Ältere bin, steige ich ins Thema ein –
man weiß ja nie, wie lange man als Älterer noch Zeit hat.

Kleist hat sich wegen seines Misserfolges das Leben genommen.
Ich hoffe, dass die Referenten und ich dies nicht tun müssen –
Ihre Zustimmung und Ihr Beifall wird uns jedenfalls davon abhalten. Danke.

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